Nicht jedes Projekt ist von Erfolg gekrönt. Führungskraft und Projektmanager sollten sich für den Worst Case vorbereiten – das Scheitern des Projekts. Viele Mitarbeiter sehen ihren Ruf bedroht, ggf. sogar den eigenen Arbeitsplatz. Dies führt dazu, dass viele Projekte trotz hoher Misserfolgswahrscheinlichkeit weiter verfolgt werden. Für das Unternehmen hat dies weitreichende Folgen. Schließlich gehen Ressourcen verloren, die Sie anderweitig einsetzen könnten. 

Als Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, Projekte stringent und professionell abzuschließen – dies gilt für Erfolg und Scheitern gleichermaßen. Für Unterstützung im Projektmanagement oder als Sparringspartner für Führungskräfte sprechen Sie die KRÄMER Managementberatung GmbH aus Hamburg gerne an. In einer Beratung erfahren Sie, wie Sie Projekte beenden und souverän scheitern lassen – und zwar mit positiven Folgen. 

Exit-Strategie als Basis 

Um Projekte erfolgreich abzuschließen, ist eine präzise Planung erforderlich. Zum Projektmanagement gehört unweigerlich eine Exit-Strategie, die Sie bereits am Anfang des Projekts entwickeln sollten. Mit einer Checkliste agieren Sie im Worst Case umsichtig und zielorientiert. Darüber hinaus helfen Ihnen feste Kriterien, eine nachvollziehbare Entscheidung zu treffen. Regelmäßig gibt es im Projektteam unterschiedliche Meinungen zu den Erfolgsaussichten. Mit einer Exit-Strategie erhöhen Sie die Nachvollziehbarkeit und Akzeptanz im Team und dem ganzen Unternehmen. 

Transparente Kommunikation mit dem Team 

Das Scheitern des Projekts betrifft nicht nur die Führungskraft. Alle beteiligten Mitarbeiter sind von dieser Entwicklung betroffen. Es ist somit von Bedeutung, alle Teammitglieder zu beteiligen, um das Projekt souverän abzuschließen. Mit der Einbindung des Teams beweisen Sie Ihre Führungsqualitäten. Die Kommunikation sollte transparent und ehrlich erfolgen. Sobald es keinerlei Erfolgsaussichten für das Projekt gibt, sollten Sie Mitarbeiter, Kunden und das Management informieren. Gerne unterstützt Sie die KRÄMER Managementberatung GmbH in Hamburg und ganz Norddeutschland auch bei diesem Vorhaben. In einem Coaching erarbeiten wir gemeinsam die optimale Beteiligung des Teams und die Kommunikation nach Außen. 

Ursachen ermitteln, Schäden verhindern 

Wieso? Weshalb? Warum? Diese Fragen werden unweigerlich auf Sie zukommen. Scheitern ist nicht gern gesehen. Daher sollten Sie die passenden Gründe parat haben und Ihren Entscheidungsprozess inklusive der relevanten Faktoren transparent darlegen können. Das macht es unumgänglich, Ursachenforschung zu betreiben und Gründe für den Misserfolg zu sammeln. Auf dieser Basis können Sie weitere Maßnahmen entwickeln, um erhebliche Schäden zu verhindern. Oftmals ist ein gezieltes Scheitern von Projekten nämlich besser als das zwanghafte Festhalten an diesen.

Verantwortung übernehmen 

Zu guter Letzt liegt es an Ihnen, Verantwortung zu übernehmen. Stellen Sie sich als Führungskraft und Verantwortlicher dem Scheitern. Wer für gute Leistung belohnt werden möchte, sollte ebenfalls bei Misserfolg Charakter zeigen und Verantwortung übernehmen. Machen Sie deutlich, aus welchen Gründen Sie das Projekt abgebrechen möchten und zeigen Sie Initiative und Verantwortungsbewusstsein durch lösungsorientierte neue Vorschläge.